
Der Deutschklub der Universität New Brunswick gedachte des 20. Jahrestags des Mauerfalls mit einem Friedensmarsch über die Bill Thorpe Walking Bridge in Fredericton, New Brundswick.
Am 9. November versammelten sich zirka 80 Studenten auf dem Campus, um mit Laternen, Kerzen und Taschenlampen zur ehemaligen Eisenbahnbrücke zu ziehen.
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Dort wurde in einem symbolischen Akt die Öffnung der Mauer gefeiert: Studenten zerrissen unter allgemeinem Jubel zwei riesige zusammengeheftete Bettlaken, die in der Mitte der Brücke aufgespannt waren und die Studenten auf der Nordseite Frederictons von denen auf der Südseite tennten. So konnte die Freude der wiedervereinigten Berliner nachempfunden werden. Dann gab es Bananen für alle - eine humorvolle Anspielung an die Einschränkungen der DDR Bürger - aber es gab auch einige ernste Worte: Prof. Lorey hob hervor, dass Demokratie und Wiedervereinigung friedlich errungen worden waren, und dass der Mauerfall das Ende des kalten Krieges symbolisere.
Nicht nur Professoren und Lehrer der Deutschabteilung waren gekommen, sondern auch Kollegen anderer Abteilungen sowie Mitglieder der Gemeinde und die Lokalzeitung, die am nächsten Tag einen Artikel über das Event veröffentlicht hat. Ein politischer Aktivist stellte Dr. Thomas Lornsen, der seit September an UNB Deutsch unterrichtet, viele interessante Fragen. Schauen Sie sich hier das Interview an.
Dr. Anette Guse
University of New Brunswick |