Am Freitag, den 28. November 2008 lud das Goethe-Institut Montreal gemeinsam mit dem deutschen Generalkonsulat und dem ‚Collège international des Marcellines’ zu einer Feier ein, die ihrer Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „Schulen – Partner für die Zukunft“ den offiziellen Startschuss gab und die Aufmerksamkeit der breiteren Öffentlichkeit auf sich zog.
Höhepunkt des Programms war ein Videoclip, den die Schüler zuvor in einem ganztägigen Workshop im Goethe-Institut produziert hatten. Mit Stolz präsentierten sie ihren Mitschülern, Lehrern, Eltern und anderen geladenen Gästen ihren Film. Im Sinne der Vernetzungsidee des Partnerschulprojekts wurde dieser Clip als Videobrief konzipiert, in dem die Schüler sich selbst, ihre Schule und ihre Stadt vorstellen. Den Videobrief können sie an andere Partnerschulen schicken, die wiederum mit einem Video-Antwortbrief reagieren sollen.
Das ‚Collège international des Marcellines’ ist eine von zwei Partnerschulen, die das Goethe-Institut Kanada betreut. Die Schule zeichnet sich dadurch aus, dass sie als einzige Schule in Québec einen dreisprachigen Abschluss anbietet, für den die Schüler ein Semester im Land der Zielsprache verbringen müssen. Verhandlungen mit einer Schule in Bayern haben bereits begonnen. Bisher bot die Schule dieses ‚Double dec trilingue’ nur im Rahmen des Spanischunterrichts an. Aufgrund der finanziellen Unterstützung und der intensiven Betreuung durch die Sprachabteilung des Goethe-Instituts Montreal kann die Schule ab sofort dieses Angebot auf den DaF-Unterricht erweitern. Seit Beginn der Förderung der Schule durch Pasch haben sich die Einschreibungszahlen für den Deutschunterricht mehr als verdreifacht.
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Im Anschluss an die Grußworte der Schulleiterin Ninon St. Pierre und des deutschen Generalkonsuls Jörg Metger betonte Mechtild Manus, die Leiterin des Goethe-Instituts Montreal: „Wir haben eine Schule mit einer Vision gesucht und gefunden – eine Schule, die schon jetzt den Horizont ihrer Schüler durch gezielten Fremdsprachenunterricht systematisch erweitert.“
Die Schulleiterin nahm mit offensichtlicher Freude die Plakette entgegen, die ab sofort am Schulgebäude auf PASCH aufmerksam macht. Mit den Worten „c’est à vous maintenant’“ motivierte Ninon St. Pierre die Schüler zur aktiven Teilnahme am Deutschunterricht.
Weitere Partnerschulen in Kanada sind das Appleby College, das vom Goethe-Institut Toronto betreut wird, sowie die deutsche Schule in Baie d’ Urfé bei Montreal. Außer dem Goethe-Institut ist die ZfA als Mittler der Pasch-Initiative gefordert, denn alle DSD-Schulen gehören zum Netz der Partnerschulen. Auch der DAAD unterstützt die Pasch- Initiative, um Deutschland als Studienstandort bekannt zu machen und dafür Werbung zu betreiben.
Dem Projekt Schulen – Partner für die Zukunft verdanken wir außergewöhnliche Förderungsmittel. Es gilt, diese sinnvoll einzusetzen. Wir haben damit ein Potential, ausgewählte Schulen auszuzeichnen und dadurch andere Schulen zu motivieren, ihre Deutschprogramme auszubauen und attraktiv zu gestalten.
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